Gesundes Füttern

Dynamisches Interaktions-Prinzip

Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine können sich in ihrer Wirkung wechselseitig verstärken, aber auch blockieren.

Ernährungsschäden durch Fehlsupplementierung

Bedarfsberechnungen beziehen sich auf einzelne Nähr- und Mineralstoffe. Die Wechselwirkungen werden ausser Acht gelassen. Die Interaktionen der Wirkstoffe werden nicht berücksichtigt. Die komplexen Wechselwirkungen mit den körpereigenen Verbindungen katalysieren verschiedenste Stoffwechselreaktionen. Berücksichtigen wir zudem die enorme Enzymproduktionsleistung der Darmbakterien und den Einfluss der Verdauungsenzyme, wird die Unsinnigkeit einer isolierten, detailbezogenen Bedarfsermittlung deutlich. Dabei spielen nicht nur die Über- oder Unterdosierungen, sondern auch die Verhältnisse der einzelnen Wirkstoffe zueinander eine zentrale Rolle. Hierbei können nebst falsch zusammengesetzten Mineral- und Vitaminmischungen auch Kräutermischungen und sekundäre Pflanzenstoffe zu tiefgreifenden Stoffwechselanomalien und Krankheitsbildern führen.

Eine Supplementierung mit einem Einzelwirkstoff bei Mangelerscheinungen kann im Einzelfall kurzfristigen Erfolg verzeichnen. Aufgrund der erwähnten Wechselwirkungen kann das Ergänzen eines isolierten Nährstoffes jedoch zu unabsehbaren Stoffwechselentgleisungen führen. Denn die isolierte Nahrungsaufnahme kommt in keiner Phase der Evolution vor. Wenn wir das Interaktions-Prinzip und das Gesetz des Minimums berücksichtigen, müssen wir optimal aufeinander abgestimmte und auf den Bedarf der Pferde angepasste Produkte einsetzen.

Einige ausgewählte Wechselwirkungen

Hohe Dosen an Zink, Eisen oder Molybdän behindern z. B. die Kupferaufnahme. Wird Calcium im Überschuss angeboten, so kann dies eine verminderte Magnesium-, Zink-, Mangan- und Kupferresorption zur Folge haben. Cobalt begünstigt zusammen mit Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin C die Eisenaufnahme im Darm. Selen ist ein chemisches Element und wird in 50 Selenoproteinen (Selen-Eiweiss-Verbindungen) unterteilt. Es wirkt als Cofaktor mit Schwefel (MSM) z.B. in dem selenhaltigen Enzym Glutathionperoxidase in Verbindung mit der Aminosäure Cystein als Antioxidant. Hohe Dosen an Chrom können die Eisen- und Zinkaufnahme reduzieren. Hingegen kann eine Eisen-/Zinküberversorgung zu einem sekundären Chrommangel führen. Chrom als Bestandteil des Glukose-Toleranz-Faktors (GTF) beeinflusst die Wirkung des Insulins im Kohlenhydratstoffwechsel.

Es gibt keine Einzelgänger.

Ein Überangebot eines Stoffes kann einen Mangel eines anderen Wirkstoffes zur Folge haben, obwohl dieser eigentlich in ausreichender Menge vorhanden wäre.

ReoVit® PREVENTION COMPLEX für Sport-, Freizeit- und Zuchtpferde

Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sind für eine Vielzahl lebenswichtiger Stoffwechselvorgänge und für die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit unserer Pferde verantwortlich. Das Wissen aus der Fütterungslehre, der orthomolekularen Medizin und aus der langjährigen Praxiserfahrung fliesst in das ReoVit® Mineralstoffprogamm ein. Viele dieser Mikronährstoffe sind essenziell, d. h. der Körper kann sie nicht selber produzieren und ist darauf angewiesen, dass sie durch eine ausgewogene Ernährung oder Fütterung zugeführt werden. Es gibt keine Einzelgänger! Nur wenn alle Mikronährstoffe in einem ausgewogenen und ausreichenden Verhältnis zur Verfügung stehen, können die Körperfunktionen optimal reguliert werden. Somit können unterschwellige Dysfunktionen und Mangel- oder Überschussversorgungen verhindert werden.

Durch die hohe Bioverfügbarkeit und das ausgewogene Verhältnis der Mikronährstoffe ist die Wirksamkeit der ReoVit® Mineralstoffe ausgezeichnet. Durch die Berücksichtigung des DYNAMISCHEN INTERAKTIONS-PRINZIPS werden die Körperfunktionen zielgerichtet reguliert, die Abwehrkraft der Pferde gestärkt und problemorientiert Mangel- oder Überschusserscheinungen angegangen.

Mit dem ReoVit® PREVENTION COMPLEX wird die Gesundheit gefördert und nicht die Krankheit behandelt.

Das Pferd hat sich über Tausende von Jahren in seiner körperlichen Konstitution nicht wesentlich verändert. Heute haben wir zwar sportlichere Pferde mit einem veränderten Exterieur, aber dennoch mit gleicher Organfunktion und ursprünglichem Verdauungssystem. So betrachtet handelt es sich um das gleiche Pferd mit gleichen Bedürfnissen wie vor tausend Jahren.

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