ReoVit® Horse – damit es passt!
Horse Programme – Ernährung als Fundament für die Pferdegesundheit
Die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität eines Pferdes werden massgeblich durch eine bedarfsgerechte Ernährung beeinflusst. Neben Haltung, Training und medizinischer Betreuung spielt die gezielte Versorgung mit Nährstoffen eine zentrale Rolle für stabile Stoffwechselprozesse und funktionierende Regulationsmechanismen. ReoVit® verfolgt den Ansatz, die Ernährung nicht isoliert zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil einer ganzheitlichen Pferdebetreuung. Die ReoVit®-Produkte verbinden ernährungsphysiologische Präzision mit praktischer Anwendbarkeit – für Fachpersonen ebenso wie für verantwortungsbewusste Pferdebesitzer.
Einordnung und Anspruch
ReoVit® steht für ganzheitliche, ernährungsphysiologisch fundierte Fütterungskonzepte. Es richtet sich an verantwortungsvolle Pferdebesitzer, Tierärzte und Therapeuten, die Ernährung nicht als Zusatz, sondern als zentralen Bestandteil nachhaltiger Pferdegesundheit verstehen. Im Mittelpunkt stehen Nutrazeutika, die den Organismus gezielt mit Substraten versorgen, welche für physiologische Stoffwechselprozesse essenziell sind. ReoVit® verfolgt dabei einen klar strukturierten, modularen Ansatz, der sowohl in der tierärztlichen Praxis als auch im Stallalltag nachvollziehbar und umsetzbar ist.
Mein Pferd
bewusst versorgt.
Mineralstoff-Nährstoff-Programm für Pferde
Mikronährstoffe – die unsichtbaren Helden im Organismus
Das Mineralstoff-Nährstoff-Programm ergänzt gezielt essenzielle Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente in der Pferdefütterung. Heu oder Gras decken den Mikronährstoffbedarf nicht vollständig oder nicht im ausgewogenen Verhältnis.
Erste subklinische Hinweise zeigen sich oft unspezifisch, z. B. durch Hautveränderungen, einen zögerlichen Fellwechsel, Atemwegsprobleme, Schreckhaftigkeit, Vitalitätsverlust, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, aufgelaufene Beine oder Muskelabbau. Akute oder chronische Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall, Kotwasser, das Equine Gastric Ulcer Syndrom (EGUS) oder das Equine Leaky Gut Syndrom können eine weitere Folge sein.
Medikamentöse Therapien lindern Symptome, können jedoch die Schleimhautfunktion, die Zusammensetzung des Mikrobioms und die Verdauungsprozesse zusätzlich belasten. Je nach Abschnitt liegt der pH-Wert im Magen-Darm-Trakt zwischen stark sauer und leicht basisch. Eine Verschiebung der pH-Werte ausserhalb der eng definierten Bereiche hat starke Auswirkungen auf die verdauungsphysiologischen Prozesse und über die Darm-Hirn-Achse auch auf die Zusammenhänge zwischen Hormonen und Nerven.
Gezielte ernährungsbasierte Massnahmen schützen, entlasten oder reparieren den Verdauungstrakt. Ein intaktes Mikrobiom unterstützt die chemisch-physikalischen Prozesse der Verdauung, optimiert die Nährstoffaufnahme und stabilisiert Stoffwechsel sowie Immunabwehr. Entscheidend ist eine gut ausgebildete Darmschleimhaut, die Nährstoffe aufnimmt und als Barriere gegen Pathogene wirkt.
Magen-Darm-Programm für Pferde
Magen-Darm – die Schlüsselstelle im Immunsystem
Der Magen-Darm-Trakt übernimmt zentrale Aufgaben für Verdauung, Nährstoffaufnahme, Stoffwechsel und Immunabwehr. Belastetes oder unzureichendes Grund- und Ergänzungsfutter, antinutritive Substanzen oder Antinährstoffe können die Zusammensetzung des Mikrobioms langfristig stören.
Erste subklinische Hinweise zeigen sich oft unspezifisch, z. B. durch Hautveränderungen, einen zögerlichen Fellwechsel, Atemwegsprobleme, Schreckhaftigkeit, Vitalitätsverlust, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, aufgelaufene Beine oder Muskelabbau. Akute oder chronische Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall, Kotwasser, das Equine Gastric Ulcer Syndrom (EGUS) oder das Equine Leaky Gut Syndrom können eine weitere Folge sein.
Medikamentöse Therapien lindern Symptome, können jedoch die Schleimhautfunktion, die Zusammensetzung des Mikrobioms und die Verdauungsprozesse zusätzlich belasten. Je nach Abschnitt liegt der pH-Wert im Magen-Darm-Trakt zwischen stark sauer und leicht basisch. Eine Verschiebung der pH-Werte ausserhalb der eng definierten Bereiche hat starke Auswirkungen auf die verdauungsphysiologischen Prozesse und über die Darm-Hirn-Achse auch auf die Zusammenhänge zwischen Hormonen und Nerven.
Gezielte ernährungsbasierte Massnahmen schützen, entlasten oder reparieren den Verdauungstrakt. Ein intaktes Mikrobiom unterstützt die chemisch-physikalischen Prozesse der Verdauung, optimiert die Nährstoffaufnahme und stabilisiert Stoffwechsel sowie Immunabwehr. Entscheidend ist eine gut ausgebildete Darmschleimhaut, die Nährstoffe aufnimmt und als Barriere gegen Pathogene wirkt.
Kompensations-Programm für Pferde
Grundfütterung beim Pferd – eine lösbare Aufgabe
Oft wird das Spezielle gesucht, obwohl viele Pferde das Normale brauchen. Während sich Haltungsbedingungen, Nutzung und Umweltfaktoren verändert haben, ist das Verdauungssystem des Pferdes unverändert auf die kontinuierliche Aufnahme einer rohfaserreichen, eher energiearmen und gräserreichen Nahrung ausgelegt.
Insbesondere wenig bewegte Pferde nehmen mit dem heute verfügbaren Grundfutter häufig mehr Energie auf, als ihrem tatsächlichen Bedarf entspricht. Eine pauschale Reduktion der Futtermenge nach dem «Friss-die-Hälfte»-Prinzip senkt zwar die Energiezufuhr, steht jedoch im Widerspruch zum natürlichen Fressverhalten des Pferdes und kann zu Stress, Unruhe, unerwünschten Verhaltensweisen und Stoffwechselproblemen führen. Ein sinnvoller und praktikabler Ansatz ist die Verdünnung der Ration durch strukturreiches, energiearmes Futter wie Stroh oder spät geerntetes Heu. Dadurch kann die notwendige Fressdauer erhalten bleiben, während die Energieaufnahme reduziert wird. In Kombination mit einer bedarfsgerechten Basismineralisierung und einem geeigneten Ergänzungsfutter lässt sich sowohl die quantitative als auch die qualitative Nährstoffversorgung sicherstellen.
Zur Beurteilung der Grundfutterqualität eignet sich zunächst die sensorische Prüfung anhand von Aussehen, Geruch und Struktur. Für eine fundierte Nährstoffbewertung stellen Heuanalysen – bei größeren Futterpartien und repräsentativer Probenentnahme – ein zuverlässiges Hilfsmittel dar. Schwankungen in der Heuqualität sind praxisüblich und stellen eine kontinuierliche Herausforderung dar. Pferde zu füttern heisst auch Mikroben zu füttern. Damit schwankende Grundfutterqualitäten besser ausgeglichen, nivelliert und stabilisiert werden können, kann ein energiearmes Ergänzungsfutter als konstante Komponente wertvolle Unterstützung bieten. Die zugefütterte Menge des Ergänzungsfutters ersetzt die entsprechende Menge Heu. Mit dieser Substitution lassen sich kostengünstig das Mikrobiom stabilisieren und das Pferd in Form halten.
Aufbau-Programm für Pferde
Belasten und Entlasten. Mit Aminosäuren, Energie und Mikronährstoffen Muskelaufbau, Regeneration und Stoffwechsel Ihres Pferdes fördern – für Sport und Erholung.
Der Stoffwechsel des Pferdes unterliegt einem kontinuierlichen Ab-, Auf- und Umbau. In Phasen erhöhter Anforderungen, etwa bei Regeneration, Rekonvaleszenz, Rehabilitation, sportliche Belastung, Laktation, Alter oder Stoffwechselproblemen reicht der Basisbedarf nicht aus.
Hier ist eine gezielte Nährstoffversorgung über die Erhaltungsfütterung hinaus, erforderlich. Im Mittelpunkt der leistungs-, regenerations- und rehabilitationsorientierten Ernährung stehen die Proteine, respektive deren Bausteine die Aminosäuren. Proteine nehmen unter den Makronährstoffen eine Sonderstellung ein. Sie dienen hauptsächlich als Bausteine für Gewebe, Enzyme und Hormone.
Bei starkem Energiemangel können die Proteine die Kohlenhydrate und die nicht essenziellen Fettsäuren ersetzen, nicht aber umgekehrt. Energiegewinnung über Protein ist möglich, aber ineffizient und biologisch nicht deren Hauptfunktion.
Der Bedarf an essenziellen Aminosäuren steigt bei erhöhter Stoffwechselaktivität, Geweberegeneration oder katabolen Prozessen deutlich an, beispielsweise bei intensiver Belastung, bei altersbedingter Abnahme der Magen- und Darmmotilität oder bei reduzierter Produktion und Sekretion von Verdauungsenzymen und Hormonen. Eine bedarfsgerechte Versorgung unterstützt die Anpassungsfähigkeit des Organismus, den Erhalt der Muskelmasse und die Regeneration funktioneller Gewebe.
Aminosäuren wirken nur in Verbindung mit Cofaktoren wie Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Diese sind an zahlreichen enzymatischen Prozessen beteiligt und beeinflussen den Proteinstoffwechsel, die hormonelle Regulation sowie die Stabilität von Muskel-, Sehnen- und Gelenkgewebe.
